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Dienstag, 17. Juli 2018 - 11:53 Uhr
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Häusliche Pflege

Häusliche Pflege nach einem Krankenhaus aufenthalt

Unmittelbar im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt besteht die Möglichkeit, als Leistung der Krankenkasse »häusliche Krankenpflege« (nach § 37 Abs. 1 SGB V) und »häusliche Behandlungs pflege« (nach § 37 Abs. 2 SGB V) zu beantragen. Der Pflegebedürftige wird hierbei in seinem häuslichem Umfeld im Bereich der Grundpflege (Mobilisation, Körperpflege etc.) und der Behandlungs pflege (Wundversorgung, Spritzen etc.) durch einen zugelassenen Pflegedienst versorgt. Diese Versorgungsform wird für den Zeitraum von vier Wochen gewährleistet. In begründeten Ausnahmefällen kann dieser Zeitraum verlängert werden.

 

Häusliche Pflege nach dem Pflegeversicherungs gesetz

Neben der Arbeitslosen-, Renten-, Unfall- und Krankenversicherung soll mit dem 1995 in Kraft getretenen Pflegeversicherungsgesetz die Lücke in der Absicherung gegen die Grund risiken des Lebens geschlossen werden.
Anspruch auf Leistungen aus dem Pflegeversicherungsgesetz hat der Versicherte, der wegen einer Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens auf Dauer – voraussichtlich jedoch für mindestens sechs Monate – in erheb - lichem oder höherem Maß der Hilfe bedarf. Seit dem 1. Juli 2008 ist die Pflegeversicherung reformiert und in ihren Leistungen verbessert worden.

 

Ein Angehöriger wird zum Pflegefall – die ersten Schritte

Ziel des Pflegeversicherungsgesetzes ist es, dem Pflegebedürftigen ein möglichst selbstbe - stimmtes Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Wird ein

Familienmitglied zum Pflegefall, sind vor allem folgende Punkte zu bedenken:

  • Feststellung und Einstufung der Pflegebedürftigkeit:
  • Frühzeitig, bereits während eines stationären Aufenthalts, bei absehbarer Pflegebedürftigkeit einen Antrag auf Leistungen aus dem Pflegeversicherungsgesetz stellen.
  • Im häuslichen Bereich den Antrag ebenso frühzeitig mit dem Hausarzt absprechen.
  • Der Medizinische Dienst der Krankenkassen stellt den Grad der Pflegebedürftigkeit fest und stuft den Patienten ein (Formular über die zuständige Pflegekasse).
  • Die Höhe der Leistungen richtet sich nach der Einstufung durch den Medizinischen Dienst.
  • Die Einstufung sollte im Interesse des Pflegebedürftigen auf der Grundlage eines korrekt ausgefüllten Pflegetagebuchs erfolgen.

Pflegehilfsmittel

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden des Pflegebedürftigen beitragen oder ihm eine selbst ständigere Lebensführung ermöglichen, soweit die Hilfsmittel nicht wegen Krankheit oder Behinderung von der Krankenversicherung zu leisten sind. Pflegehilfsmittel werden nur bezahlt, wenn eine Pflegebedürftigkeit mit entsprechender Einstufung vorliegt und eine Leistungspflicht der Krankenkassen entfällt. Bei Handicaps durch eine Krankheit oder Behinderung bleibt die Krankenkasse für die Finanzierung von Hilfsmitteln weiterhin zuständig.

 

Finanzierung von Pflegehilfsmitteln

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden von der Pflegekasse bis zu einem Betrag von 31,– Euro pro Monat bezahlt. Zu den Verbrauchsgütern zählen:

  • Einmalhandschuhe, Fingerlinge
  • saugende Bettschutzeinlagen für den einmaligen Gebrauch
  • Desinfektionsmittel
  • Mundschutz
  • Kleidungsschutz (Schürzen)

Zum Gebrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden ohne Obergrenzen vergütet. Zu den Gebrauchsgütern zählen:

  • Pflegebetten
  • Bettenzubehör
  • Beistelltische
  • Bettpfannen
  • Urinflaschen
  • Kopfwaschbecken
  • Ganzkörperwaschsysteme
  • Duschwagen
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